Handwerkskunst - Tradition und Innovation

Handwerkskunst bedeutet mit viel Liebe zum Detail einzigartige Produkte zu fertigen.
Bis ein CARSTEN MOCH Schuh fertig ist und Sie in den Genuß kommen, dieses Meisterwerk zu tragen bedarf es fast 300 Arbeitsschritte.

1. Maß nehmen

Ein Maßschuh ist ein Unikat. Aus diesem Grund wird zu Beginn ein Blauabdruck gefertigt, der für einen passenden Maßschuh entscheidend ist.

Danach folgt der Gipsabdruck.

Neben dem KnowHow als Schuhmacher-Meister betrachten auch noch gesundheitlich geschulte Augen Ihre Füße.

2. Individuelle Umsetzung

Da Leder ein sehr hochwertiges Produkt ist, werden die Modelle erst aus Papier oder Folie erstellt. Aus dieser "Leistenkopie" entsteht das gewünschte Modell.
Der Schuh besteht aus einem Oberleder- und einem Innenfutterschaft. Während das Oberleder den Fuß vor Kälte, Nässe und Stößen schützt, sorgt der Innenfutterschaft für ein angenehmes Raumklima im Schuh.

3. Lederauswahl

Ein Maßschuh ist alles andere als schnelllebig. Deshalb wird von Anfang
an höchstes Augenmerk auf das Leder gelegt. Leicht, biegsam, wärme-
beständig, makellos - das sind nur einige Merkmale, die aus einem
guten Leder auch einen tragekomfortablen Maßschuh machen.

4. Zusammensetzen des Schuhs

Rangieren
Die Brandsohle ist "das" Verbindungsteil des Schuhes schlechthin. Der Rahmen wird mit dem Oberleder, dem Futterleder, dem Kappenmaterial, den Überstemmen und der Brandsohle vernäht. Zu diesem Zweck arbeitet man mit Hilfe eines Messers einen Steg in die Brandsohle.

Zwicken

Der Leisten wird kopfüber mit der rangierten Brandsohle in das befeuchtete und gepuderte Schaftbett gelegt. Vorher werden Hinterkappe und Überstemme an der richtigen Stelle zwischen Futter und Oberleder eingelegt.


Einstechen
Beim Einstechen zeigt sich schnell wie gut man vorgearbeitet hat. Hat der Einstechsteg einen schönen Brandsohlenverlauf? Wurden die Löcher beim rangieren gleichmäßig vorgestochen? Ist die Zwickkante gut ausgearbeitet und ist der Pechfaden sauber verarbeitet?


Bodenbau

Die Korkeinlage beschert Tragekomfort und das gut "Crupoun" sorgt für Formstabilität, Feuchtigkeitsdurchlässigkeit und somit für eine lange Lebensdauer. Nachdem die Sohle "bedampft" wurde, wird sie angeklebt, angeklopft und mit einem Walkholz im Bereich der Gelenkfläche angewalkt. Anschließend beschneidet man die Sohle mit dem bekannten "Schustermesser"



5. Das fertige Produkt


Einen Schuh kann man einfach nur anziehen. Oder man kann in ihm stehen. Der Unterschied ist riesig.
Und für viele trotzdem nicht nachvollziehbar.
Wozu auch.

Dezenter Luxus war noch nie laut.